Österreichische Banken steigen bei Wero ein
Die European Payments Initiative (EPI) gewinnt weitere Unterstützung: Mit der Erste Bank Österreich sowie der Raiffeisen Bank International (RBI) und den Raiffeisen-Landesbanken Niederösterreich-Wien, Oberösterreich und Steiermark treten zentrale Akteure des österreichischen Bankenmarkts als Gesellschafter der EPI bei. Gleichzeitig soll die europäische Bezahllösung Wero künftig auch österreichischen Privatkunden zur Verfügung stehen.
Mit dem Einstieg erweitert Wero seine geografische Reichweite über die bisherigen Kernmärkte Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande hinaus. Die EPI bezeichnet Österreich mit seinen rund neun Millionen Einwohnern als strategischen Wachstumsmarkt. Nach Angaben des Unternehmens nutzen bereits mehr als 55 Millionen Menschen die auf Echtzeitüberweisungen basierende Zahlungslösung.
Für die EPI ist der Schritt ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer paneuropäischen Zahlungsinfrastruktur. Wero soll europäischen Unternehmen und Verbrauchern eine Alternative zu internationalen Zahlungsanbietern wie PayPal, Visa und Mastercard bieten und damit die digitale Souveränität Europas im Zahlungsverkehr stärken.

