Best Practice, FX und Credit Management: Risk-Ressort definiert aktuelle Schwerpunktthemen

Beim zweiten Präsenztreffen in Hamburg definierte das Risk-Ressort seine Arbeitsschwerpunkte für die kommenden Monate. Im Fokus stehen die Erstellung von risikospezifischen Best-Practice-Hinweisen sowie aktuelle Entwicklungen im FX- und Kreditrisikomanagement.

 

Mitte September kam das Ressort Risk Management zu seinem zweiten Präsenzmeeting in diesem Jahr in Hamburg zusammen. Nachdem beim gemeinsamen Besuch des Miniatur Wunderlandes am Vorabend die kleinen Details im Mittelpunkt standen, richtete sich der Blick am folgenden Tag auf die großen Themen und Herausforderungen, mit denen sich das Risk-Ressort in den kommenden Monaten beschäftigen wird.

 

Risk-Ressort hat aktuelle Entwicklungen im FX-Bereich im Blick

Zu Gast bei BNP Paribas startete das Meeting mit einem Fachvortrag zu aktuellen Entwicklungen im FX-Management. Im Fokus standen dabei unter anderem Deal Contingent Underwriting sowie regulatorische Lockerungen in ausgewählten Emerging Markets und deren Auswirkungen auf Hedging-Strategien in Onshore- und Offshore-Märkten. Die behandelten Fragestellungen sollen nun von der FX Expert Group vertieft analysiert und hinsichtlich ihrer Relevanz für die Treasury-Praxis bewertet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Risk-Ressorts in den kommenden Monaten wird die Erarbeitung von Best-Practice-Hinweisen zu zentralen Fragestellungen des Risikomanagement sein. Geplant sind spezifische Artikel zu den Themenbereichen FX, Zins- und Inflationsrisiken, Commodity, Credit und Counterparty Risk, Liquiditätsrisiken, Governance-Risiken sowie operationelle Risiken.

 

Kreditrisikomanagement bleibt Schwerpunkt des Risk-Ressorts

Auch das Kreditrisikomanagement bleibt ein wichtiges Arbeitsfeld des Risk-Ressorts. Die zuständige Arbeitsgruppe wird sich insbesondere mit zwei aktuellen Fragestellungen befassen:

  • KI, Bonitätsscoring und Transparenzpflichten: Darf Künstliche Intelligenz über Kreditlimite entscheiden?
  • DSGVO und Nutzung externer Datenquellen: Welche Daten dürfen für die Bonitätsbeurteilung verarbeitet werden?

Die Ergebnisse sollen praxisnah aufbereitet und den VDT-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, die etablierte Online-Event-Reihe zum Kreditrisikomanagement fortzusetzen.

 

Fachtagung und Online-Events in Planung

Weitere Veranstaltungen befinden sich bereits in Planung. So wird aktuell schon die nächste Fachtagung, die das Risk-Ressort wieder zusammen mit dem Ressort Equity & Debt am Donnerstag, den 22. April 2027 in Frankfurt am Main durchführen wird, organisiert. Unter dem Titel „Beyond Bank Lending – Finanzierung und Risk Management in einer volatilen Welt“ laden wir die VDT-Mitglieder herzlich ein. Das inhaltliche Konzept ist bereits finalisiert und die Agenda wird aktuell mit Leben gefüllt.

Darüber hinaus bereitet das Risk-Ressort aktuell verschiedene Online-Events vor, unter anderem zu Treasury-spezifischen Fragestellungen im südlichen Afrika und zu den praktischen Herausforderungen und Fallstricken bei der Umsetzung von IFRS 18.

 

Erweiterung des Treasury Lexikons auf der VDT-Website

Dies alles trägt dem Ziel Rechnung, dass der VDT relevante Themen zum Wissensaustausch aufbereiten und diese in die Community tragen will. In diesem Rahmen ist auch das Treasury Lexikon, das aktuell peu à peu erweitert wird und als Nachschlagewerk auf der VDT-Website zur Verfügung gestellt wird, zu sehen. Die Ressortmitglieder des Risk-Ressorts haben in Hamburg gemeinsam im Team die Risk-relevanten Begriffe zum Treasury Lexikon überprüft. Mit diesen durch Experten geprüfte Definitionen setzt sich der VDT von ungeprüften KI generierten Inhalten ab, die verfälscht sein können.

Das Treffen in Hamburg hat erneut den hohen Stellenwert des fachlichen Austauschs innerhalb des Ressorts unterstrichen. Mit den definierten Arbeitsschwerpunkten und geplanten Veranstaltungen hat das Risk-Ressort die Grundlage für einen intensiven fachlichen Austausch in den kommenden Monaten gelegt.