Working Capital Management (WCM) gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Eine gezielte Steuerung des Working Capitals trägt dazu bei, die Liquidität zu stärken, die Kapitalbindung zu reduzieren und die Innenfinanzierungskraft zu erhöhen. Gleichzeitig verbessert ein effizientes Working Capital Management die Finanzierungsstruktur, senkt den Bedarf an externer Finanzierung und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber volatilen Marktbedingungen, Lieferkettenstörungen oder Nachfrageschwankungen. Darüber hinaus leistet es einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des operativen Cashflows, der Rentabilität sowie der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens.
Der neue Best-Practice-Hinweis vermittelt einen kompakten Überblick über die Grundlagen des Working Capital Managements. Neben zentralen Kennzahlen und deren Interpretation stehen insbesondere die Prozesse entlang der betrieblichen Wertschöpfungskette sowie die Einflussmöglichkeiten des Treasury im Fokus. Behandelt werden Optimierungspotenziale im Einkaufsprozess, im Lager- und Produktionsprozess sowie im Verkaufsprozess (Order-to-Cash). Darüber hinaus erläutert die Publikation, wie sich Maßnahmen zur Verbesserung des Working Capitals messen und bewerten lassen.
Ergänzend werden typische Herausforderungen bei der Umsetzung, wesentliche Erfolgsfaktoren sowie bewährte Vorgehensweisen aus der Unternehmenspraxis vorgestellt. Ein Praxisbeispiel veranschaulicht anhand einer realen Ausgangssituation die Umsetzung eines Working-Capital-Projekts, die eingeleiteten Maßnahmen sowie die dabei gewonnenen Erfahrungen.
Der Best-Practice-Hinweis, der als kompaktes Nachschlagewerk im PowerPoint-Format konzipiert worden ist, richtet sich an Corporate Treasurer sowie Finanzverantwortliche, die sich einen fundierten Überblick über Methoden und Ansatzpunkte zur Optimierung des Working Capital Managements verschaffen oder bestehende Prozesse weiterentwickeln möchten.

